Wird es am 06.10.2016 eine außerordentliche SVV in Kremmen geben?

Diese Frage stellen sich bestimmt einige Bürger dieser Stadt, die die Bestrebungen der Stadtverwaltung hinsichtlich der neu gebauten Häuser für die Flüchtlinge und die vorzeitige Übernahme einzelner Häuser durch die Stadt und den diesbezüglichen Schlagabtausch unter den Stadtverordneten verfolgt haben.

Der OGA vom 22.09.2016 berichtete in seinem Titel „Heftige Kritik an Plänen des Bürgermeisters“ über den Unmut der Vorsitzenden des Finanzausschusses, Frau Gebauer, zu den jüngsten Plänen des Bürgermeisters.

Zitat: „Zudem moniert Gebauer die Informationspolitik des Bürgermeisters. Dass die Kremmener Stadtverordneten erst aus der Presse von den Plänen erfahren würden, sei „extrem ärgerlich“. Damit das Thema zügig in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) besprochen werden könne, hat Gebauer gemeinsam mit den Abgeordneten Arthur Förster (UWG/LGU), Sebastian Busse (CDU) und Eckhard Koop (parteilos) eine Sondersitzung der SVV beantragt. Diese soll am 6. Oktober stattfinden.

Dieses Zitat untermahlt die nicht vorhandene Informationspolitik dieses Bürgermeisters und seiner Verwaltung. Nicht einmal die Stadtverordneten werden zeitnah und umfassend zu den Plänen des Bürgermeisters in Kenntnis gesetzt. Noch schlimmer, der Vorsitzende der SVV lehnt den Wunsch für eine außerordentliche Sitzung der Stadtverordneten ab; es musste hier erst die Kommunalaufsicht eingeschaltet werden, damit hier das Recht der Stadtverordneten nicht gebeugt wird.

Hierzu finden Sie einen ausführlichen Artikel im OGA vom 01.10.2016.

PS.: der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Herr Detlef Reckin, ist Parteikollege des amtierenden Bürgermeisters. Dieser Fakt sollte durchaus Berücksichtigung bei der Wahl des nächsten Bürgermeisters finden.

 

 

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