Sommerfelder wollen wieder im Dorf einkaufen

Unter diesem Motto steht nicht nur der Wunsch einzelner Bewohner Sommerfelds, nein, eine große Anzahl an Einwohner kamen zu der Vorstellungsveranstaltung des Dorfladenprojektes am 10.05.02019, um 19.00 Uhr in den Kultursaal der Sana-Kliniken Sommerfeld. Nahezu alle Anwesenden erklärten, warum es wichtig für die Entwicklung des Dorfes, aber auch für die immer älter werdenden Einwohner Sommerfelds ist, eine Einkaufsmöglichkeit für die Waren des täglichen Bedarfs im Ort zu haben, die gleichzeitig auch ein Treffpunkt der Menschen sein wird, ein Ort des Austausches, der sozialen Nähe. Genau dieses fehlt im Ort.

Auch die Presse berichtete mehrfach über dieses Dorfladenprojekt.

Am 14.05. 2019:

Titelseite

Finanzspritze für Dorfladen

Einkauf Sommerfelder sollen Projektstart möglichen machen.


Sommerfeld. Ganze 890 unterzeichnete Absichtserklärungen: So viele will die Arbeitsgruppe „Dorfladen Sommerfeld“ bis zum 3. Juni zusammenbekommen. Ihr Inhalt: finanzielle Unterstützung für einen Dorfladen. Die Summe ist hoch. Auf dem Papier sollen es 75 000 Euro sein. Daniel Wedewardt von der Arbeitsgruppe will so den Rückhalt für das ambitionierte Projekt in der Bevölkerung prüfen. 2006 schloss im Dorf die letzte Einkaufsmöglichkeit. Seitdem wird versucht, wieder einen Laden mit Waren des täglichen Bedarfs zu eröffnen.⇥win


Kremmen Seite 6

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.111 Datum Dienstag, den 14. Mai 2019 Seite Nr.1 Deep-Link-Referenznummer 43014057

Auf Seite 6 ist dann weiter zu lesen:

Marco Winkler / 13.05.2019, 18:00 Uhr Sommerfeld (MOZ)

Einfach mal schnell Brötchen kaufen, Mehl und Butter für den Kuchen besorgen, rasch die Lust auf Obst oder wahlweise Schokolade befriedigen: Das geht in Sommerfeld seit einigen Jahren nicht mehr. 2006 machte die letzte Einkaufsmöglichkeit dicht. Ein angestrebtes Multifunktionsladen-Projekt wurde nach ambitionierten Vorbereitungen vor einiger Zeit auf Eis gelegt. Doch eine Gruppe Engagierter kämpft weiter für einen Dorfladen in Sommerfeld.

Das Interesse ist vorhanden. Zu einer Informationsveranstaltung der Arbeitsgruppe kamen kürzlich 80 Interessierte. „Wir wollen Vorurteile abbauen“, sagt Mitglied Daniel Wedewardt. An seiner Seite hat er Volker Hahn. Er habe in den vergangenen Jahren etwa 70.solcher gemeinschaftlich betriebenen Läden auf die Beine gestellt. Motto: Bürger für Bürger. Die Gruppe „Dorfladen Sommerfeld“ will in die Vollen gehen. „Es ist nun endlich an der Zeit, den echten Willen der Bürger zu hinterfragen“, sagt Daniel Wedewardt. Dafür gibt es ein Ultimatum.

Bis zum 3. Juni will er die Absichtserklärungen der Einwohner sammeln. Das Ziel: eine finanzielle Beteiligung am Projekt. 75 000 Euro sollen zusammenkommen, davon jeweils 30 000 Euro für die Ladenausstattung und die erste Warenlieferung. Die restlichen 15 000 Euro sollen als Rücklage für Löhne und Sozialabgaben dienen. Wenn genügend Absichtserklärungen eingehen, so Wedewardt, könne von einem großen Rückhalt aus der Bevölkerung ausgegangen werden. Wichtig seien möglichst viele Mindestbeträge, „da das ein großes Bürgerinteresse ausdrücken würde.“

Heißt: Pro Einwohner sollten 200 Euro oder mehr eingehen. Erst dann sei eine Identifikation mit dem Projekt gegeben. Eingelöst wird die Absichtserklärung, die unter dorfladen-sommerfeld@googlegroups.com angefordert werden kann, aber erst vor Fertigstellung des Objektes. Hier setzt die Arbeitsgruppe darauf, dass das bisher nur als Wunsch im Raum stehende neue Gemeindezentrum für Sommerfeld auch umgesetzt wird. 2021 könnte es nach aktuellem Stand soweit sein.

Dort könnte der Dorfladen integriert werden. Die Idee unterstützte auch Ortsvorsteher Jürgen Kurth (UWG/LGU). Eigentümer wäre dann die Stadt Kremmen. Die zu gründete Unternehmergesellschaft für das Ladenvorhaben könnte der Pächter der Immobilie sein. Hier muss die Arbeitsgruppe Überzeugungsarbeit in der Stadtverordnetenversammlung leisten. Wedewardt bezeichnet das als eine der größten Herausforderungen. Er geht davon aus, dass die Förderung für den Bau bei 90 Prozent liegen könnte.

Das Projekt bleibt äußerst ambitioniert. Sommerfeld hat knapp 1 400 Einwohner. Hinzu kommen rund 850 Beetzer und knapp 690 Bewohner von Hohenbruch. Daniel Wedewardt hat durchgerechnet: Um den Betrieb eines solchen Multifunktionsgeschäfts mit Waren für den täglichen Bedarf rentabel zu halten, müssten dort jede Woche 890 Menschen für zehn Euro einkaufen gehen. „Das ist realisierbar.“ Schon Heinz Frey, ein weiterer Initiator von Dorfläden, ging von einem Umsatz pro Jahr von 43 000 Euro aus. Damit wäre ein Gewinn von 30 000 Euro möglich, so Frey.

Wenn. Ein Wort, das in Sommerfeld entscheidend ist. Wenn die beabsichtigten 75 000 Euro per Erklärung nicht zusammenkommen, wird das Dorfladenprojekt wohl endgültig ad acta gelegt – trotz guter Absichten.

Post, Arzt und Apothekeauf der Wunschliste

244 Einwohner nahmen an einer Befragung 2017 teil. Die Jugend beteiligte sich kaum an der Umfrage. 84 Prozent beurteilen ihre derzeitige Einkaufsmöglichkeit als schlecht.

Neben einem Lebensmittelladen wünschten sich die Sommerfelder in erster Linie einen Postschalter (83 Prozent), eine Arztpraxis (76) und eine Apotheke (71) für ihren Ort.⇥win

Am 29.05.2019 schreibt der OGA:

Kremmen/Oberkrämer

Endspurt für das Dorfladenprojekt

Startkapital 75 000 Euro sollen bis Montag zusammenkommen. Wird das Ziel nicht erreicht, bedeutet dies das Aus für das ambitionierte Vorhaben in Sommerfeld. Von Marco Winkler


Knapp eine Woche dauert sie noch, die Frist für das Dorfladenprojekt in Sommerfeld. Es steht einiges auf dem Spiel. Die dahinter stehende Gruppe „Dorfladen Sommerfeld“ würde sagen, die künftige Lebensqualität der Ortsteile Sommerfeld, Hohenbruch und Beetz hänge davon ab. Sollten bis Montag, 3. Juni, keine 75 000 Euro zusammenkommen, wird das Vorhaben wohl ad acta gelegt.


Das Geld muss dabei nicht in Scheinform oder per Überweisung auf ein Konto fließen, sondern per Absichtserklärung zugesprochen werden. Daniel Wedewardt von der Gruppe und seine Mitstreiter wollen damit prüfen, wie groß der Rückhalt der Bevölkerung ist. „Es ist nun endlich an der Zeit, den echten Willen der Bürger zu hinterfragen“, sagt Daniel Wedewardt. Die Gruppe Engagierter kämpft seit Monaten dafür, dass ihr Ort einen kleinen Laden bekommt, der die Einwohner mit Waren des täglichen Bedarfs versorgen kann.


Mitten im Ort steh eine Art „Dorfladen-Meter“, der den aktuellen Stand verrät. Am Montag zeigte er knapp 30 000 Euro an. Viel Geld. Vor allem für drei kleine Dörfer. Kehrseite: Es ist nicht einmal die Hälfte des verlangten Betrages.


In der Facebook-Gruppe „Dorfladen in Sommerfeld“ mobilisiert die Gruppe deshalb, postet immer wieder einen aktuellen Stand. Die Hoffnungen auf den letzten Metern vor dem Ziel dürften jetzt aber vor allem auf einem großzügigen Finanzier ruhen, der noch einmal eine schlagkräftige Summe beisteuert.


Die 75 000 Euro sollen später – wann sie abgerufen werden, ist noch unklar – als Startkapital für das Projekt dienen. Jeweils 30 000 Euro sollen in die Ladenausstattung und die erste Warenlieferung fließen. Als Rücklage für Löhne und Sozialausgaben sind die restlichen 15 000 Euro gedacht. Erwartet werden dabei mindestens 200 Euro pro Absichtserklärung. Erst dann sei eine Identifikation mit dem Projekt gegeben, so Wedewardt.


Wer eine Absichtserklärung ausfüllen und unterschreiben möchte, wendet sich per E-Mail an Daniel Wedewardt unter dorfladen-sommerfeld@googlegroups.com

Der Dorfladen-Meter (hier ohne aktuellen Stand)⇥Foto: privat

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.124 Datum Mittwoch, den 29. Mai 2019 Seite Nr.7 Deep-Link-Referenznummer 43699645

Am 28.05.2019 ist im OGA zu lesen:

Landleben
Für das Dorfladenprojekt fehlt noch eine Menge Geld

Der Dorfladen-Meter (hier ohne aktuellen Stand)
Der Dorfladen-Meter (hier ohne aktuellen Stand) © Foto: privat

Teilen Twittern Marco Winkler / 28.05.2019, 17:01 Uhr Sommerfeld (MOZ) Knapp eine Woche dauert sie noch, die Frist für das Dorfladenprojekt in Sommerfeld. Es steht einiges auf dem Spiel. Die dahinter stehende Gruppe „Dorfladen Sommerfeld“ würde sagen, die künftige Lebensqualität der Ortsteile Sommerfeld, Hohenbruch und Beetz hänge davon ab. Sollten bis Montag, 3. Juni, keine 75 000 Euro zusammenkommen, wird das Vorhaben wohl ad acta gelegt.

Das Geld muss dabei nicht in Scheinform oder per Überweisung auf ein Konto fließen, sondern per Absichtserklärung zugesprochen werden. Daniel Wedewardt von der Gruppe und seine Mitstreiter wollen damit prüfen, wie groß der Rückhalt der Bevölkerung ist. „Es ist nun endlich an der Zeit, den echten Willen der Bürger zu hinterfragen“, sagt Daniel Wedewardt. Die Gruppe Engagierter kämpft seit Monaten dafür, dass ihr Ort einen kleinen Laden bekommt, der die Einwohner mit Waren des täglichen Bedarfs versorgen kann.

Mitten im Ort steh eine Art „Dorfladen-Meter“, der den aktuellen Stand verrät. Am Montag zeigte er knapp 30 000 Euro an. Viel Geld. Vor allem für drei kleine Dörfer. Kehrseite: Es ist nicht einmal die Hälfte des verlangten Betrages.

In der Facebook-Gruppe „Dorfladen in Sommerfeld“ mobilisiert die Gruppe deshalb, postet immer wieder einen aktuellen Stand. Die Hoffnungen auf den letzten Metern vor dem Ziel dürften jetzt aber vor allem auf einem großzügigen Finanzier ruhen, der noch einmal eine schlagkräftige Summe beisteuert.

Die 75 000 Euro sollen später – wann sie abgerufen werden, ist noch unklar – als Startkapital für das Projekt dienen. Jeweils 30 000 Euro sollen in die Ladenausstattung und die erste Warenlieferung fließen. Als Rücklage für Löhne und Sozialausgaben sind die restlichen 15 000 Euro gedacht. Erwartet werden dabei mindestens 200 Euro pro Absichtserklärung. Erst dann sei eine Identifikation mit dem Projekt gegeben, so Wedewardt.

Wer eine Absichtserklärung ausfüllen und unterschreiben möchte, wendet sich per E-Mail an Daniel Wedewardt unter dorfladen-sommerfeld@googlegroups.com

Jede Woche fürzehn Euro einkaufen

Sommerfeld hat knapp 1 400 Einwohner. Hinzu kommen 850 Beetzer und 690 Bewohner von Hohenbruch. Um den Betrieb eines Multifunktionsgeschäfts mit Waren für den täglichen Bedarf rentabel zu halten, müssten dort jede Woche 890 Menschen für zehn Euro einkaufen gehen.⇥win

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Und genau das ist das Problem; es reden zu viele über gute Absichten, aber setzen diese nicht um. Es werden bis MORGEN Abend (!) 75.000 € Startkapital benötigt. Um diese Summe aufzubringen, müssten 375 Sommerfelder bereit sein, je 200 € für das Dorfladenprojekt zu investieren. Wenn ich mir die Wahlstatistik vom letzten Wochenende anschaue, dürfte das. gemessen an der Einwohnerzahl eigentlich ein „Klacks“ sein. Ich habe gerade für meine Familie eine Absichtserklärung zur Beteiligung über 500,- € abgegeben.

Schaut man sich nun den Stand vom 30.05.2019 an

ist noch viel Luft nach oben. Selbst wenn wir nun aktuell mit dem Dorfladenprojekt die 50.000 €-Marke geknackt haben, reicht dies bei Weitem nicht aus, das Projekt fortzuführen.

Ich kann nur hoffen, dass viele Sommerfelder so denken wie ich… lieber spät als nie… und bis morgen Abend tatsächlich die restliche Investitionssumme – als Absichtserklärung (!) aufbringen.

Wie sagten schon die Musketiere: einer für alle, alle für einen!

Gemäß diesem Motto und der vielen „schlauen“ Sprüche liegt es in der Hand der Sommerfelder, autark für die Versorgung mit Lebensmittel zu sorgen und einen sozialen Treffpunkt zu schaffen oder weiterhin von dem „Gutwill“ der großen Supermarktketten abhängig zu sein.

Hier noch einmal die wichtigsten Informationen zum Dorfladenprojekt zusammengefasst.

Der Infobrief incl. Absichtserklärung

Vielleicht noch so viel zu den Fakten:

Es gibt für das Dorfladenprojelt professinelle Unterstützung von Volker Hahn. Herr Hahn hat bereits mehrere dieser Projekte erfolgreich durchgeführt.98 % der insgesamt 60 (!) gegründeten Läden haben die ersten 3 Jahre (existentiell) überlebt.

Weil die Bürger daran geglaubt haben und das Projekt tatkräftig unterstützt haben. Ich glaube auch an die Sommerfelder, sonst hätte ich nicht zur Kommunalwahl am 26.05.2019 kandidiert.

Enttäuscht mich und euch nicht; bis morgen Abend ist noch Zeit, das Projekt weiterzuführen!

Häufige Fragen und Antworten

Bitte geht Wählen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auch wenn es schon viele Male erwähnt und wiederholt wurde; freie demokratische Wahlen sind das Ergebnis sehr harter Machtkämpfe, sehr viele Menschen haben dabei ihr Leben verloren, damit wir alle heute das Privileg haben, unsere politischen Vertreter in Europa, im Landkreis, in der Stadt bis hin in die Ortsteile frei wählen zu können.

Und dennoch sollten wir uns bewusst sein, dass die Rechtspopulisten hier in Europa, in Deutschland in unsere Stadt wieder erstarken, nicht zuletzt, weil die aktuellen Regierungspolitiker entweder nichts dagegen unternehmen oder gar wegschauen. Glaubt nicht, dass diese Politiker bestraft werden, wenn Sie dafür eine sogenannte Alternative wählen. Wir alle hatten genügend Zeit, uns mit den Programmen und Themen der einzelnen Parteien zu beschäftigen, die den Themen und Zielen der unparteiischen Wählergemeinschaften gegenüberzustellen und abzuwägen. Es muss nicht immer die eine Partei sein, nur weil man diese immer gewählt, oder weil die Familie diese schon immer gewählt hat.

Überlegt genau, welche Ziele die führenden Parteien ausgelobt haben und was seit den letzten Wahlen alles davon umgesetzt wurde. Warum muss es denn unbedingt eine Partei sein? Warum nicht auch einmal eine Wählergemeinschaft?

Was wurde bisher von den etablierten Parteien in Puncto Umwelt und Tierschutz abgeliefert? Wer hat die Freitagsdemos „Fridays for Future“ ins Leben gerufen, wer kümmert sich um den bürgergerechten ÖPNV, um neue Radwege, um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge usw. …?

Wählt mit Bedacht, aber geht wählen; jede Stimme gegen den Rechtspopulismus und die erstarkenden Nazi-Vereinigungen zählt!

Und hier noch eine kleiner Tipp in eigener Sache:

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Listenvereinigung UWG/LGU stellen sich den Wählern aus Kremmen

Die Listenvereinigung UWG/LGU

Wir sehen uns Morgen.

Danke für Ihre Stimme!

Ihr Tobias Unbekannt

Neue Gesundheitsakten mit alten Daten – Was soll das?

Im OGA vom 21.05.2019 ist folgender Artikel erschienen:

Themen des Tages/Politik

Neue Gesundheitsakten mit alten Daten

Digitalisierung Millionen Versicherte könnten bereits ihre Krankengeschichte auf dem Smartphone dabei haben. Bis das wirklich sinnvoll ist, wird noch einige Zeit vergehen.

Berlin. Ab sofort können gut zehn Millionen Versicherte der größten deutschen Krankenkasse TK ihre Gesundheitsdaten auf dem Smartphone bei sich tragen. Die Kasse hat am Montag ihre App TK-Safe für all ihre Versicherten geöffnet. Bisher gab es eine Testversion mit zuletzt 160 000 Nutzern. TK-Chef Jens Baas spricht von einem „Ansturm“, der zeige, wie groß der Bedarf sei. Und die App werde nicht einfach nur probeweise heruntergeladen – „sie wird auch wirklich benutzt“.

Das Ganze hat aber einen Haken: Die Angaben über Medikamente, Arztbesuche, Impfungen sind Monate alt. Denn die Daten nehmen einen Umweg – über die Abrechnungen der Kasse. Die brauchen lange, etwa sechs bis neun Monate. In dieser Zeit kann in Sachen Gesundheit schon viel passiert sein. Es wäre also vorteilhafter, wenn ein Arzt neue Befunde direkt in die Akte sendet. Doch mit dem Anschluss an die nötige Infrastruktur hapert es.

Von 176 000 Arztpraxen sind bisher lediglich 64 000 mit der Technik versorgt. Dabei sollen eigentlich am 1. Juli alle Praxen verbunden sein. Gab es zunächst Probleme mit der Lieferfähigkeit der Hersteller, scheint es nun eine Verweigerungshaltung in Teilen der Ärzteschaft zu geben. Noch sind die Mediziner zudem nicht verpflichtet, die Akten zu befüllen. Das steht erst im „Digitale Versorgung Gesetz“, dessen Entwurf ist wenige Tage alt. Nachdem die Kassen bereits verpflichtet wurden, ab 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anzubieten, müssen ab diesem Zeitpunkt die Ärzte diese gegen Honorar füllen. Allerdings: Bei den aktuellen Apps handelt es sich noch nicht um die gesetzliche ePA. Für die gibt es genormte Inhalte und Schnittstellen. Die TK redet deshalb bei TK-Safe von einer Gesundheitsakte. Wie die Anbieter der App Vivy, die 21 gesetzliche und vier private Kassen 17,7 Millionen Mitgliedern anbieten. „Eine sehr positive sechsstellige Zahl“ nutzt das. Im ersten Halbjahr 2020 folgt, nach Pilotprojekten, bundesweit die AOK.

Den Pflichtteil der ePA zu programmieren, genehmigt zu bekommen und mit der Kür, also der eigenständig gestalteten Gesundheitsakte, bis zum 1.1.2021 zu verbinden, ist für Barmer-Chef Christoph Straub „ambitioniert“. Die Barmer hatte sich bereits 2007 an einer Digitalakte versucht – als europaweiter Vorreiter. Und war damit gescheitert. Nun ist die Ausschreibung für eine ePA gestartet worden, im Oktober soll der Zuschlag erfolgen.

In die Digitalakte, die es ursprünglich bereits seit 2006 geben sollte, ist also Bewegung gekommen. Bis sie aber selbstverständlich ist, kann es dauern. Selbst im digitalen Vorzeigestaat Estland habe es acht Jahre gebraucht, so Straub, „bis die elektronische Patientenakte im Alltag angekommen ist“. ⇥Hajo Zenker
TK-Chef Jens Baas präsentiert die App TK-Safe, die jetzt zur Verfügung steht. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.117 Datum Dienstag, den 21. Mai 2019 Seite Nr.22 Deep-Link-Referenznummer 43364975

Hier stellt sich doch die Frage nach der Praktikabilität bzw. dem Aktionismus einer Krankenkasse?

Es gibt kein Zusammenspiel zwischen dem Spitzenverband der Krankenkassen und den niedergelassenen Ärzten, also der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Krankenhausverband in Deutschland; nein, der Egoismus strotzt! Jeder kocht sein eigenes Süppchen und der, der zuerst am Markt ist, hat gewonnen? Sollte es hier nicht in erster Linie um die Patienten gehen, statt ums Prestige?

Was ist nur aus diesem Land geworden, wenn es nur noch Alleingänge gibt; jede Krankenkasse seine eigene ePatientenakte auf den Markt bringt, statt zu kooperieren?

Bin gespannt, ob Herr Spahn, der amtierende Bundesgesundheitsminister, hier auch eine Antwort hat?

Die gut sortierte Bücher-Telefonzelle in Sommerfeld…

ist der Aufmacher im OGA vom 03.05.2019, um auf den am Sonntag, den 11.05.2019 in Sommerfeld geplanten Flohmarkt aufmerksam zu machen.

Dieser findet in der Zeit von 14 -17 Uhr auf dem Platz vor der Kirche statt.

Erlaubt sind nur private Anbieter und keine Neuwaren.

Veranstalter ist der Verein „Sommerfelder Miteinander“.

Kremmen/Oberkrämer

Gut sortierte Bücher in alter Telefonzelle


Sommerfeld. Auch wenn selten Trubel in Sommefeld herrscht, so geschieht doch eine ganze Menge – dank engagierter Einwohner, wie den Mitgliedern des Vereins Sommerfelder Miteinander. Sie haben die Verwandlung einer Telefonzelle in einen öffentlichen Bücherschrank initiiert, der anders als vergleichbare Tauschbörsen mancher Kommunen sehr gut nach Genre sortiert ist. Der Verein organisiert außerdem wieder seinen Flohmarkt vor der Kirche am 11. Mai ab 14 Uhr. Wer sich einen Platz sichern möchte, meldet sich bei Rudi Kretschmann unter Telefon 01520 1799132.⇥wol

Roman, Krimi, Thriller: Neben der Sommerfelder Kirche hat sich eine Telefonzelle in einen Bücherschrank verwandelt.⇥Foto: Wiebke Wollek

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.102 Datum Freitag, den 03. Mai 2019 Seite Nr.7 Deep-Link-Referenznummer 42547426

08. Mai – Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Am 08.Mai 2019 um 18 Uhr findet auf dem Kremmenr Markt am Gedenkstein eine Veranstaltung zur 74. Wiederkehr des Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges statt.

Der OGA hat dazu heute am 03.05.2019 folgende Information abgeduckt:

Kremmen/Oberkrämer

Erinnerung an Kriegsende

Schweigen 74 Jahre nach Kapitulation gedenken Kremmener der Opfer.


Kremmen. Der Gedenkstein auf Kremmens Marktplatz wird am kommenden Mittwoch im Mittelpunkt einer Veranstaltung stehen, bei der 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 der unzähligen Opfer gedacht wird. Beginn ist um 18 Uhr. „Auch nach diesem langen Zeitraum erinnern wir uns an diesem Tag an die Befreiung von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft“, wird Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) in der Einladung zitiert, die sich an alle Bürger aus Kremmen und der Umgebung richtet. „Für viele Menschen kam diese Befreiung jedoch leider zu spät“, heißt es weiter.⇥wol

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.102 Datum Freitag, den 03. Mai 2019 Seite Nr.7 Deep-Link-Referenznummer 42547234

Update zu: Die Kandidatinnen und Kandidaten der Listenvereinigung UWG/LGU stellen sich den Wählern aus Kremmen

Die Kandidatinnen und Kandidaten der UWG/LGU laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Informationsveranstaltung am Dienstag, den 07.05.2019, um 18.00 Uhr in das Nähmaschinenmuseum, Stege 3 in Sommerfeld recht herzlich ein.

Am 08.05.2019, ebenfalls um 18.00 Uhr im Restaurant „Ums Luch“, Scheunenweg 50, 16766 Kremmen, können Sie auch Ihre Fragen den Kandidatinnen und Kandidaten der UWG/LGU stellen.

Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen und Ihre interessanten Fragen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Listenvereinigung UWG/LGU stellen sich den Wählern aus Kremmen

Der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2019 geht so langsam in die heiße Phase über. Nicht einmal einen Monat verbleiben den Wählerinnen und Wählern, um sich ein Bild von den jeweiligen Kandidaten zu machen und eine Meinung zu bilden.

Viele sind mit den aktellen politischen Verhältnissen unzufrieden, geben „denen da Oben“ die Schuld. Dabei hat es Jeder selbst in der Hand, etwas zur Verbesserung beizutragen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, seinen Unmut zu zeigen und am 26. Mail 2019 den Mitmenschen das Vertrauen zu schenken, die sich freiwillig bereiterklären, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kremmen auf der politischen Bühne zu vertreten. Was wir aktuell haben wissen wir; was die Zukunft bringt, sind zunächst Willensbekundungen und Versprechen. Es sollte durchaus auch bei der Wahl Berücksichtigung finden, wer bisher die Interessen der Wählerinnen und Wähler tatsächlich gut vertreten hat, oder doch die letzte Wahl mehr zu eigenen Profilierung nutzte.

Einige hängen die Meßlatte sehr hoch, andere bleiben bodenständig.

Die Listenvereinigung UWG/LGU sieht sich eher bodenständig und fortschrittlich.

Hier sind unsere Hauptthemen:

  • Verpflichtung gegenüber dem Wähler und keiner Partei
  • Bürgernähe und gelebte Demokratie
  • Ausbau und Erhalt der Infrastruktur
  • Stärkung von Kultur und Sozialem
  • Schutz der Natur
  • Schaffung von Bauland
  • Ausbau des sanften Tourismus
  • Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen

Neben den Kandidaten zur Stadtverordnetenversammlung Kremmens stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten für die einzelnen Ortsbeiräte der Stadt. Die Listenvereinigung UWG/LGU stellt sich in folgenden Ortsteilen zur Wahl:

Kremmen, Sommerfeld und Flatow.

Wählt mit Bedacht und nicht aus Frust. Die Geschichte lehrt uns was aus purer Frustation und Egoismus geschieht. Wählt die Vertreterinnen und Vertreter, die die Mitmenschen an der politischen und demokratischen Willensbildung beteiligen.

Wir sehen uns am Sonntag, den 26.Mai 2019 und hoffentlich auch später in den Versammlungen und im politischen Diskurs.

Wenn Sie dies auch möchten, geben Sie uns Ihre Stimme!

Saisonstart im Eispavillon Landwirtschaft Die Hofbetreiber aus Schwante erwarten viele Gäste am 1. Mai.

Am 24.04.2019 Titel der OGA mit dieser Überschrift und weisst darauf hin, dass am Mittoch, den 01.05.2019 auf dem Gelände der LSV Landwirtschafts GmbH in Schwante das Hoffest stattfindet.

Leider wurde im Text keine genaue Zeitangabe mitgetelt.

Hennigsdorf/Velten/Oberkrämer

Saisonstart im Eispavillon

Landwirtschaft Die Hofbetreiber aus Schwante erwarten viele Gäste am 1. Mai.


Schwante. Jetzt kann der Sommer kommen: Mit einem Hoffest startet am 1. Mai die Eissaison auf dem Gelände der LSV Landwirtschafts GmbH. Auf dem Hof zwischen Schwante und Vehlefanz mit Milchviehstall und Eispavillon wird es an diesem Tag eine Landtechnikschau und Stallführungen geben. Die Landfrauen aus Oberhavel bieten frischen selbstgebackenen Kuchen an und Buttern außerdem.


Der Züchter Detlef Unkert präsentiert seine französische Hühnerrasse Marans. Andrea Neumann aus Kremmen zeigt und verkauft ihre neusten Blumenkreationen. Am Grillstand gibt es Produkte aus der hofeigenen Tierhaltung. DJ Smily aus Kremmen ist an diesem Tag für die musikalische Unterhaltung verantwortlich. Im Eispavillon können die Gäste selbst hergestelltes Eis probieren. „Es wird auch einige neue Sorten geben“, verspricht Geschäftsführer Thomas Richter. Welche das sein werden, sei aber noch nicht klar, erklärte er. „Meine Frau ist da noch beim Experimentieren.“ Die frisch gemolkene Milch wird mit regionalen Früchten und naturbelassenen Zutaten vermischt, in der Eismaschine schonend pasteurisiert und anschließend abgekühlt. Das Eis wird in Becher abgefüllt.


Bereits am Osterwochenende war auf dem Hof jede Menge los. Geöffnet ist der Eispavillon bereits seit Anfang März – sonnabends und sonntags, jeweils von 13 bis 18 Uhr. ⇥wol

Schleckerei aus eigener Herstellung: Mit einem Hoffest startet die Saison im Eispavillon Schwante. ⇥Foto: Thomas Richter

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.95 Datum Mittwoch, den 24. April 2019 Seite Nr.4 Deep-Link-Referenznummer 42195404