Ortsbeiratssitzung Sommerfeld am 08. Juni 2020

Die nächste Ortsbeiratssitzung in Sommerfeld findet am Montag, den 08. Juni 2020, um 19.30 Uhr in der Bahnhofstraße 30 – Sportplatzgebäude, statt.

Die Tagesordnung

Von der Verwaltung anwesend:

I. Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung
  2. Feststellung der Tagesordnung und Änderungsanträge
  3. Information des Ortsvorstehers
  4. Protokollkontrolle
  5. Einwohnerfragestunde und Hinweise der Bürger
  6. Beratung: Friedhofssatzung der Stadt Kremmen
  7. Sonstiges

II. Nicht öffentlicher Teil

  1. Sonstiges

Familie Berger richtet Sommerfelder Badestelle her

… so titelt der OGA vom 13.05.2020 auf Seite 5.

Ich erwähne diesen Artikel deshalb auf meinem Blog, weil es ein Zeichen dafür ist, dass nicht alle Menschen egomanisch und narzistisch sind, sondern sich noch für andere, ihre Mitmenschen einsetzen.

Familie Berger gehört ein großes Dankeschön!!!

Hier der Artikel:

Engagement In Eigenleistung wird das Naturidyll saniert. Ortsvorsteher Jürgen Kurth lobt die Zusammenarbeit.


Sommerfeld. Halbschattige Lage, nicht überlaufen, Natur pur: Die Sommerfelder Badestelle am Beetzer See bot einst ideale Erholungsbedingungen. Doch der Zahn der Zeit habe an der idyllische Badestelle genagt, sagt Ortsvorsteher Jürgen Kurth (UWG/LGU). „Wechselnde und meist leider abnehmende Wasserstände führten zu einer teilweisen Verlandung und der Ausbreitung des Schilfgürtels.“ Nur noch fünf Meter ermöglichten den Weg ins Wasser – von einst 18 wohlgemerkt. „Damit diese Badestelle nicht bald so zugewachsen und unbenutzbar sein würde wie die daneben befindliche ehemalige Klinikbadestelle, musste etwas geschehen.“ Und es ist etwas geschehen – mit Hilfe des gebürtigen Sommerfelders Klaus Berger von der gleichnamigen Brunnen- und Tiefbaufirma.


Er brachte die Badestelle auf eigene Kosten auf Vordermann. Genehmigungen waren dafür vonnöten. „Auch musste der geplante Bodenaushub vorher einer Laborprüfung auf mögliche umweltschädliche Bestandteile unterzogen werden“, so Jürgen Kurth. Im Februar wurde das Schilf zurückgeschnitten, Ende März begann die Revitalisierung. „Anstelle des Bodenaushubes im Bereich der Badestelle wurde zertifizierter Sand eingebracht und der vom Ufer aufsteigenden Bereich wieder etwas hergerichtet.“


Jürgen Kurth bezeichnet die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Ortsbeirat und Klaus Berger als gut und pragmatisch. „All das wäre auf regulärem Wege (Planung, Ausschreibung …) weder zeitlich und noch finanziell möglich gewesen“, weiß der Ortsvorsteher, der sich für das Engagement aller Beteiligten, vor allem bei Familie Berger, bedanken will. So wusste Gil Berger „mit gekonnter Hand und entsprechender Erfahrung die Firmentechnik bei der Strandgestaltung“ zu nutzen. Bänke, Tisch, Papierkorb und Umkleidewand werden noch aufgestellt, finanziert aus dem Bürgerhaushalt. ⇥red

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung

Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.111 Datum Mittwoch, den 13. Mai 2020 Seite Nr.5 Deep-Link-Referenznummer 65702353

Kremmens stilles Gedenken zum Tag der Befreiung

Im OGA von Heute (11.05.2020) ist folgendes zu lesen:


Kremmen. Zum Tag der Befreiung am 8. Mai trafen sich am Gedenkstein auf dem Marktplatz Politiker und einige wenige Kremmener zu einem stillen Gedenken. „Auf Reden oder Gedenkworte wurde verzichtet und stattdessen eine Schweigeminute eingelegt“, informierte Andrea Busse aus dem Tourismusbüro. „Im Anschluss erwiesen die Teilnehmer jeweils einzeln den Opfern die Ehre am Gedenkstein.“ Aufgrund der Corona-Pandemie verzichtete die Stadt auf eine öffentliche Einladung. Auch die Presse wurde im Vorfeld „bewusst“ nicht informiert, wie es heißt.⇥win

Abgeordnete und einige Kremmener legten Kränze nieder: Einer war der Stadtverordnete Reiner Tietz (Linke).

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.109 Datum Montag, den 11. Mai 2020 Seite Nr.4 Deep-Link-Referenznummer 66063142

Wie wichtig es ist, gerade in der heutigen Zeit immer wieder an das Ende des 2. Weltkrieges – dem Tag der Befreiung – zu erinnern, zeigen politische Strömungen wie die NPD, die AfD, Teile der CDU sowie viele fehlgeleitete Mitmenschen unserer Gesellschaft. Wie sollten sonst Demonstrationen von Pegida und Widerstand 2020 eingeordnet werden, als als Störung des demokratischen Diskurses?

Hier passen sehr gut die Artikel des OGA von Heute zur Anti-Corona-Demo in Oranienburg:

Anti-Corona-Demo in Oranienburg

Politik Die AfD spricht auf dem Schlossplatz von „unerträglicher Hysterie“.


Oranienburg. Etwa 50 Teilnehmer auf beiden Seiten: Die AfD veranstaltete am Sonnabend eine Kundgebung auf dem Schlossplatz; das Oranienburger Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt hielt mit einer dagegen. Der Oranienburger Felix Kretzschmar (SPD) sagte in Richtung der AfD: „Diese Partei vergiftet den demokratischen Diskurs. Die Ängste der Menschen werden auf widerwärtige Weise instrumentalisiert.“


Die AfD hatte zuletzt Probleme, sich in der Öffentlichkeit zu positionieren. Der Auftritt in Oranienburg wirkte wie ein Anlauf, medienwirksam wieder Fahrt aufzunehmen. Die Veranstaltung richtete sich inhatlich gegen die von Bund und Ländern getroffenen Corona-Maßnahmen der vergangenen Wochen. „Der Shutdown war nicht notwendig“, sagte der AfD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Andreas Galau aus Hennigsdorf. Er forderte: „Schluss mit der unerträglichen Corona-Hysterie“ und sprach von „Millionen, die Existenzängste erleben“.


Heiner Klemp (Grüne) aus dem Landtag machte in seinem Redebeitrag deutlich, dass es der AfD nicht um mögliche Maßnahmen oder Lösungsvorschläge gehe. „Sie wollen den Staat zerstören“, sagte Klemp. Der Oranienburger Stadtverordnete Enrico Geißler (Die Linke) brachte die Reden der AfD für sich folgendermaßen auf den Punkt: „Viel Theorie, wenig Fakten, viel Hetze.“⇥win


Oberhavel Seite 4

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.109 Datum Montag, den 11. Mai 2020 Seite Nr.1 Deep-Link-Referenznummer 66021502

„Von Glaubwürdigkeit keine Spur“

Reden: Lüttmann (SPD) spricht auf der Gegenverantaltung zur Anti-Corona-Demo der AfD.


Oranienburg. Die AfD hat es dieser Tage schwer, mit Themen zu punkten oder für Öffentlichkeit zu sorgen. In Talkshows werden AfD-Politiker kaum mehr eingeladen. In Oranienburg versuchte die Partei, auf dem Schlossplatz Präsenz zu zeigen. Optisch ist das gelungen: 50 blaue Luftballons hingen an Pflastersteinen (über die die Polizei aus Deeskalationsgründen und wegen der geringen Teilnehmerzahl hinwegsah). Inhaltlich beschäftigten sich die Redner mit Corona. „Der Corona-Hype ist nur heiße Luft“, sagte der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Galau. Fraktionskollegin Birgit Bessin sprach von einer Chaos auslösenden Regierung und Kindern als „Opfer der Politik und einer Medienkampagne“. Wer sich dagegen ausspreche, werde sogleich in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt. Argumente gab es seitens der AfD-Redner kaum.


Der SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann hofft, dass so wenig Leute wie möglich der AfD „auf den Leim gehen“. Er war einer der Redner der vom Oranienburger Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt angemeldeten Gegendemo. „Die AfD darf mit ihrer Masche nicht diejenigen abholen, die zurecht frustriert sind“, sagte er. „Jetzt behaupten sie, es sei wissenschaftlich erwiesen, dass das Corona-Virus nicht besonders gefährlich ist und es nur eine ‚so genannte Pandemie’ gäbe. Die Strategie ist ähnlich wie in der Flüchtlingsfrage, wo auch von ‚so genannten Flüchtlingen’ gesprochen wird“, ließ er im Vorfeld mitteilen. Dabei habe die AfD anfangs sogar drastischere Maßnahmen gefordert. „Heute leugnet sie die Krankheit – von Glaubwürdigkeit keine Spur.“


Die Oranienburger Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt (CDU) – nicht auf der Demo anwesend – sieht die parlamentarische Arbeit der AfD als einen Mix aus Pöbeleien, politischem Dilettantismus und kruden Thesen. Das sei Realsatire. „Heute ist es der Umgang mit der Corona-Pandemie, und morgen wird sich die AfD auf ein anderes Feld stürzen, nur um Kritik der Kritikwillen zu üben.“⇥win

Während auf dem Schlossplatz Oranienburg die AfD sprach, fand sich die Gegendemo vor der Bibliothek ein.

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.109 Datum Montag, den 11. Mai 2020 Seite Nr.4 Deep-Link-Referenznummer 66061974

Zum „geistigen Durchfall“ dieser Gesellschaft fällt mir ein Ausspruch vom Wochenende ein: „Bring am Sonntag zum Muttertag der Mutter Blumen und in drei Wochen auf’s Grab.“

Diese Gesellschaft, also diejenigen, die den letzen Krieg nicht mehr erleben mussten, die keine Entbehrungen bisher erleben mussten, die kein Bock auf irgendetwas haben, die bedient werden wollen und noch ’ne Forderung an die Mitmenschen stellen, also die, die lieber nehmen statt geben, DIE waren auf der Straße um ihre wahre Dummheit, die eigene geistige Beschränktheit zur Schau zu tragen… solche Leute wollen auf keinen Fall mit Fakten verwirrt werden

Wie sagte schon meine Oma? – gefährlich wird’s, wenn die Dummen fleißig werden…. an diesem Punkt sind wir wohl gerade?

Die stufenweisen Erleichterungen im Schnellüberblick; gültig ab 09. Mai 2020

Auf der Homepage der Stadt Kremmen gibt es zum o.g. Thema folgende Informationen:

Hinweis: Die nachstehenden Lockerungen gemäß einer neue Eindämmungsverordnung bedürfen noch eines parlamentarischen Beschlusses des brandenburgischen Landtages. Bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner während eines Zeitraums von 7 Tagen, können diese Lockerungen gänzlich oder teilweise zurückgenommen bzw. durch einzelne Quarantäneauflagen ergänzt werden.

Ab Samstag, dem 09. Mai:

  • werden die Spielplätze wieder geöffnet
  • werden die bisherigen Kontaktbeschränkungen auf die häusliche Gemeinschaft bzw. eine andere Person geändert. Vorgesehen ist, dass sich nun zwei Hausstände treffen können.
  • wird die Verkaufsbeschränkung von 800m² Verkaufsfläche aufgehoben.

Ab Montag, dem 11. Mai:

  • sind, unter Einhaltung der Hygieneauflagen, körpernahe Dienstleistungen wie z. B. Fußpflege oder Kosmetik wieder gestattet, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt.
  • entfallen die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen.

Ab Freitag, dem 15. Mai:

  • können Restaurants, Cafés und Kneipen unter Auflagen wieder öffnen. Zu den Auflagen gehören Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkte Öffnungszeiten.
  • sind Dauercamping und Wohnmobilcamping wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist.
  • können Außen-Sportanlagen wieder öffnen. Das gilt z. B. für Marinas und Bootsverleih oder den Flugsport.
  •  kann der Trainingsbetrieb in Sportvereinen ohne Wettkämpfe wiederaufgenommen werden. Das Training soll möglichst kontaktlos erfolgen. Zu Wettkämpfen wie zum Beispiel Fußball gibt es noch keine Festlegungen.

Ab Montag, dem 25. Mai:

  • soll die touristische Vermietung wieder ermöglicht werden, so zum Beispiel in Hotels und Ferienwohnungen. Dies soll auch für das normale Camping gelten.

Für Verkaufsstellen des Einzelhandels wird mit der für Freitag vorgesehenen Verordnung klar gestellt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht für Beschäftigte gilt, die keinen Kundenkontakt haben oder wenn bei Kundenkontakt durch andere Vorrichtungen ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann.

In die neue Verordnung werden weitere Erleichterungen aufgenommen, zu denen heute jedoch noch keine festen Termine genannt werden können:

Einzelunterricht an Musikschulen einschließlich des Einzelunterrichts von selbständigen Musikpädagogen in Wohn- und Arbeitsräumen soll wie-der möglich sein.

– Alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können wieder öffnen, es sei denn, das zuständige Jugendamt widerspricht. Dies gilt jedoch nicht für die normale Krippen- und Kitabetreuung.

– In Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen Möglichkeiten der Beschäftigung geschaffen werden.

– Die Besuchsmöglichkeiten von mit der Seelsorge betrauten Personen wer-den wieder stets zugelassen, gegebenenfalls unter Auferlegung erforderlicher Verhaltensmaßregeln.

– Die Ausnahmen zum Kontakt- und Betretungsverbot werden um Außenaktivitäten und nachbarschaftlich organisierte Aufsichten über Kinder im Alter bis zum 14. Lebensjahr erweitert.

Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen Senioren- oder Behinderteneinrichtungen sollen erleichtert werden.

– Der Betrieb von Autokinos soll künftig möglich sein.

Maerker – Portal ab sofort wieder online!

Auf der Homepage der Stadt Kremmen ist folgender Hinweis zu finden:

Maerker – Portal ab sofort wieder online!

Kremmen, den 11.05.2020

Vorschaubild zur Meldung: Maerker - Portal ab sofort wieder online!

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

das „Maerker-Portal“ ist ab sofort wieder online!

Hier können Sie wieder in gewohnter Weise mit ihrer Stadtverwaltung kommunizieren:
Straßenlaterne defekt? Müll entdeckt? Loch im Bürgersteig? – mit der Maerker-App (in App-Stores kostenlos erhältlich) können Sie uns wieder auf dem schnellsten Wege informieren. 

Wir freuen uns auf ihre Hinweise und ihre Mithilfe!

im Auftrag

Sekretariat des Bürgermeisters 

der Stadt Kremmen

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Maerker – Portal ab sofort wieder online!

Die SVV Kremmen hat am 23.04.2020 den Entwurf für „Webers Eck“ in Sommerfeld gebilligt

Im OGA vom 25.04.2020 ist dazu Folgendes zu lesen:

Kremmen billigt Entwurf für Bauvorhaben Webers Eck


Kremmen. Einstimmig hat die Stadtverordnetenversammlung in Kremmen dem Vorentwurf für das Bauvorhaben Dorfstraße 47/Webers Eck in Sommerfeld gebilligt. Somit ist der nächste Schritt in Richtung Errichtung rund 70 neuer Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten getan. Mit dem Beschluss werden die zuständigen Behörden beauftragt, die weitere Planung aufzunehmen und weitere Gespräche mit dem Investor zu führen.


Bevor die Abstimmung jedoch erfolgen konnte, diskutierten die Stadtverordneten über die Anzahl der im Vorentwurf geplanten Parkplätze. „Wir sind ja alle erfahrene Menschen und wissen, dass bei 70 Wohneinheiten 45 Stellplätze zu wenig sind“, sagte dazu Arthur Förster (UWG/LGU). Die angegebene Anzahl der Stellplätze richtet sich im Vorentwurf nach der Stellplatzsatzung der Stadt Kremmen, erklärte Bauamtsleiter Enrico Wießner. Man könne noch keine Änderung der Anzahl der Stellplätze festlegen, da zuvor darüber mit dem Investor gesprochen werden müsse, so Wießner weiter. „Wir brauchen nicht jetzt die Anzahl der Stellplätze zu bestimmen, wenn der Investor uns später sagt, dass das nicht geht.“ Außerdem müsse dafür der Platz ausreichen, ergänzte Bürgermister Sebastian Busse (CDU).


Einem Änderungsantrag der Fraktion Links und Grün haben die Stadtverordneten nicht zugestimmt. „Wir haben jetzt die Chance, eine städtebauliche Vereinbarung für dieses Wohngebiet abzuschließen“, sagte dazu Stadtverordneter Reiner Tietz (Linke). Daraufhin erklärte Enrico Wießner, dass ein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor geplant sei, sobald mehr Details festgelegt sind. „Das ist nur ein Vorentwurf“, so Wießner. ⇥wal

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.97 Datum Samstag, den 25. April 2020 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 65486339

Einkaufs-Vermittlungsservice

Die Stadt Kremmen möchte mit dieser Aktion ihre Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die in ihrer Selbstversorgung aktuell eingeschränkt sind. – so der Beitrag auf der Homepage der Stadt.  

Der Vermittlungsservice erfolgt auf folgender Basis:

Der Einkaufs-Vermittlungsservice ist für die Bürgerinnen und Bürger unter uns gedacht, die einer Risikogruppe (chronisch Kranke und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger) angehören und sich umso zwingender von größeren Menschenmengen fernhalten müssen und sich weder in Bussen noch in Supermärkten aufhalten sollten. Das der direkte Kontakt zu den Helfern bei der Übergabe der Lebensmittel ebenso auf ein Minimum beschränkt werden muss, ist selbstverständlich.
 

Es werden dafür Bürgerinnen und Bürger gesucht, die gern kleine Einkäufe mit erledigen wollen und können, um in dieser besonderen Situation ihren Mitmenschen zu helfen.
Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass Sie selbst keiner Risiko-Gruppe angehören. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulküche und/oder aus anderen Bereichen werden hier hilfreich unterstützen, sollten anfangs nicht ausreichend Ehrenamtler zur Verfügung stehen.


Nutzer und Helfer werden gleichermaßen gebeten, sich bei der Hotline unter  033055-99816 oder unter einkaufshilfe@kremmen.de zu melden.

Die Verwaltung wird sich bemühen, Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert zu vernetzen. Bitte geben Sie dabei stets an, in welchem Ortsteil Sie helfen wollen bzw. wo Sie Hilfe benötigen!

Die Koordinierung erfolgt Mo-Do in der Zeit von 08:00 – 16:00 Uhr und am Freitag von 08:00 – 13:00 Uhr.

Ich finde, eine sehr gute Idee für ein Miteinander und gegenseitige Hilfe in dieser Pandemiezeit… und vielleicht auch später.

Einkaufs-Vermittlungsservice Hilfsangebot der Stadt Kremmen

Petition gegen Funkmast

Heute im OGA auf Seite 6 ist folgender Beitrag zu lesen, den ich meiner geneigten Leserschaft nicht vorenthalten möchte:

Velten/Oberkrämer/Löwenberg/Liebenwalde

Petition gegen Funkmast

Protest Das Team des Karolinenhofs sammelt online Unterschriften.


Flatow. In der Nähe des Karolinenhofs Flatow will die Telekom einen 40 Meter hohen Funkmast errichten. Dagegen sammelt das Team der Ziegenkäserei online Unterschriften. Bis Dienstag unterzeichneten 595 Menschen. Mit der Petition sollen der Kreistag Neuruppin, die Gemeinde Fehrbellin und die Telekom aufgefordert werden, einen geeigneteren Standort zu finden. Die Petition ist unter https://bit.ly/2W36sLg zu finden.⇥win

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.60 Datum Mittwoch, den 11. März 2020 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 63409308

Ortsbeiratssitzung Sommerfeld am 02. März 2020

Die nächste Ortsbeiratssitzung in Sommerfeld findet am Montag, den 02. März 2020, um 19.30 Uhr in der Dorfstraße 51 (Sitzungssaal der Gemeinde, alte Schule, Hofgebäude), statt.

Die Tagesordnung

Von der Verwaltung anwesend:

I. Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung
  2. Feststellung der Tagesordnung und Änderungsanträge
  3. Information des Ortsvorstehers
  4. Protokollkontrolle
  5. Einwohnerfragestunde und Hinweise der Bürger
  6. Beratung: Bedarf weiterer Buswartehäuschen
  7. Sonstiges

II. Nicht öffentlicher Teil

  1. Grundstücksangelegenheit
  2. Sonstiges

Das Protokoll

Am 30. Januar 2020 soll es eine SVV in Kremmen geben…

… so einem Bericht des OGA vom 23.01.2020 zufolge, aber auf der Stadt-Homepage Kremmens gibt es keinen Hinweis darauf. Hier werden die Dokumente (Einladungen) nur bis zum 09.01.2020 dargestellt.

Zum Glück gibt es aufmerksame Leser der Tagespresse und so auch eine diesbezügliche Information für meine Leserschaft.

Hier ein Thema des Bau- und Wirtschaftsausschusses über das der OGA von heute ausführlich berichtet, welches ganz bestimmt auf der SVV diskutiert wird.

„Warten auf mehr Sicherheit

Tempo 30 Die Verwaltung will schnell für Verkehrsberuhigung in einem Baugebiet sorgen. Mitglieder des Bauausschusses in Kremmen warnen jedoch vor einer unfairen Insellösung. Von Marco Winkler


Wer aufs Land zieht, will seine Ruhe haben. Soweit die Theorie. In der Praxis stößt dieser Wunsch oft auf Widerstand. Sei es in Form von maroden Straßen, die nur geflicktschustert werden, oder in Form von Rasern, die die dörfliche Idylle als Rennstrecke missbrauchen. In Kremmen kennen Anwohner das Problem. Einen neuen Vorstoß, in einem bestimmten Areal für Verkehrs- und damit auch Nervenberuhigung zu sorgen, macht nun die Verwaltung. Das Amt erntet damit sogleich Kritik für diese Teillösung eines größeren Problems. Im jüngsten Bauausschuss wurden die für ein Gebiet außerhalb der Altstadt geplanten Tempo-30-Zonen kontrovers diskutiert.


Das „große Ganze“ sehen


In Kremmen geht es um folgende Straßen: An der Lärche, An der Mühle, An der Ziegelei, Thomas-Müntzer-Weg und Ziegeleiweg. Laut Ortsvorsteher Eckhard Koop (DUB) sei eine Herabsetzung der Geschwindigkeit in den Straßen schon länger im Gespräch. Die Temporeduzierung sollte auch kommen. Sie sei notwendig. Koop fügte allerdings ein als Anregung getarntes Aber an: „Schon vor drei Jahren haben wir ein Verkehrskonzept für die Stadt gefordert. Bis heute ist es nicht fertig.“ Vor einem halben Jahr sei das Konzept beauftragt worden. Laut Koop sollte darauf gewartet werden, bevor Tempo 30 nur für einen Teilbereich beschlossen wird.
Die betroffenen Straßen seien in den Bürgermeistersprechstunden von Rathauschef Sebastian Busse (CDU) als Wünsche von Anwohnern aufgetaucht. Koop kritisiert, dass diese Bedenken nun innerhalb von wenigen Wochen realisiert werden sollen, während andere Anwohner seit Jahren auf Ruhe und Verkehrshinweise warten. „Die fühlen sich dann natürlich verarscht“, fand Koop deutliche Worte. Er betonte zwar, dass er nicht gegen die entsprechenden Tempo-30-Zonen sei. „Aber ich würde das in die Diskussionen zum Verkehrskonzept packen.“ Er plädierte für eine Gesamtbetrachtung der Stadt. Einzelmaßnahmen seien in dieser Phase nicht zweckdienlich. „Das bringt sonst nur Unfrieden, wenn wir bei den einen sofort handeln und andere seit Jahren vertrösten.“


Keine Vorzugsbehandlung


Koop regte an, den Antrag der Verwaltung zurückzustellen, bis die Thematik mit dem Verkehrsplan erneut auf der Agenda landet. „Uns drängt auch nichts, es handelt sich um ein Baugebiet, in dem sich meist die Anwohner und Bewohner nicht an die Verkehrsregeln halten.“
Maik Klinke als sachkundiger Einwohner stimmte mit den Worten zu: „In der Innenstadt ist das dreimal wichtiger. Entweder alle oder keiner.“ Gordon Gebauer, der ebenfalls als sachkundiger Einwohner im Bauausschuss sitzt, plädierte für eine Gleichbehandlung. „Wir können nicht die einen bevorzugen und damit andere benachteiligen“, sagte er.
Doch wie weit ist das Verkehrskonzept überhaupt? Laut eines Arbeitspapiers, so Eckhard Koop, soll es im ersten Quartal dieses Jahres fertig sein. „Wenn wir das nicht beschleunigen, zieht es sich wieder. Wir brauchen eine Problemlösung für das gesamte Gebiet.“ Der Ausschussvorsitzende Ricky Schlichting (SPD) stimmte der Zurückstellung des Antrags zu. Am Ende enthielt sich lediglich Heino Hornemann (CDU), der es für sinnvoll erachtete, Vorhaben zu erledigen, wenn dazu die Möglichkeiten da sind. Das letzte Wort haben kommende Woche die Stadtverordneten.
Einstimmig fiel die Entscheidung aus, dem Stadtparlament ein Tempo-30-Gebiet in Groß-Ziethen zu empfehlen. Hier gab es im Bauausschuss auch keine Diskussionen. Folgen Straßen liegen im Gebiet: Kirschweg, Kremmener Weg, Lindenbaum und Neuer Weg. Schon der Ortsbeirat in Groß-Ziethen hatte sich einstimmig für dieses Vorhaben entschieden. In den Straßen werde oftmals „wild durchgebrettert“, sagte Ortsvorsteherin Astrid Braun. „Gerade am Ende des Kremmener Weges, dort wohnen auch viele Kinder.“ Steine der Schotterstraße würden regelmäßig in Gärten und sogar Fenstern landen. „Es geht um die Sicherheit“, sagte Astrid Braun.

In Kremmen sorgt der Verkehr immer wieder für Kritik: Geplant ist unter anderem, die Einbahnregelung für die Alte Wallstraße – hier liegt die Kita Rhinstrolche – umzukehren. Doch das entsprechende Verkehrskonzept liegt noch nicht vor.“

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.19 Datum Donnerstag, den 23. Januar 2020 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 60452716