Der OGA schreibt am 08.04.2019 zu diesem Thema unter „Kita-Satzung Reiner Tietz befürchtet Klagewelle der Eltern„, dass “ Ab Ostern erstattet das Mühlenbecker Land zu viel gezahlte Elternbeiträge. Die Gemeinde beschloss im Juni 2018 die rückwirkende Kitagebühren-Satzung und die Neuberechnung der Kalkulationen ab 2014, die auf falschen Grundlagen fußten.“
Am 26.04.2019 greift der OGA das Thema erneut auf, da am 02.05.2019 um 19.00 Uhr der TOP 6
„Information über den Stand der Zahlung von Elternbeiträgen zur Betreuung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Kremmen“ in der Kultur- und Sozialausschuss-Sitzung der Stadt diskutiert wird.
Hier der Artikel des OGA, der leider nicht freizugänglich im Internet zu finden ist:
Liebenwalde/Löwenberg/Kremmen/Oberkrämer
Veränderte Satzung statt Klagen
Kita-Gebühren Der Stadtverordnete Reiner Tietz plädiert für Rückzahlungen durch nachträgliche Kalkulation.
Kremmen.
Wie geht es weiter beim Thema Kitasatzung in Kremmen? Zu dieser Frage
wird Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) im Kultur- und Sozialausschuss
am 2. Mai – Beginn um 19 Uhr im Ratssaal – Stellung nehmen. Nach der
Klage einer Mutter will die Verwaltung die Gebühren rückwirkend bis zum
Jahr 2013 neu erarbeiten. Doch ist eine rückwirkende Satzungsänderung
überhaupt möglich? Die Stadtverordnete Stefanie Gebauer (UWG/LGU)
äußerte auf der Facebook-Plattform „Wir in Kremmen“ jüngst starke
Zweifel an einem solchen Vorgehen. Eine neue Satzung für bereits
vergangene Jahre werde ihrer Ansicht nach an der
Einvernehmensherstellung des Landkreises scheitern. Um gültig zu werden,
bräuchte die neue Satzung die Zustimmung des Jugendamtes im Landkreis.
Reiner
Tietz (Linke), Vorsitzender des Sozialausschusses, ist sich jedoch
sicher, dass dies für die zu überarbeitende alte Satzung auch
nachträglich möglich sei. Er bezieht sich dabei auf das Vorgehen in der
Gemeinde Mühlenbecker Land im vergangenen Jahr. Diese ist die erste
Kommune im Landkreis Oberhavel, die rückwirkend ihre Gebührensatzung
überarbeitet hat und den Eltern nun zu viel gezahlte Beiträge
zurückzahlt.
Der
Ausschuss will am Donnerstag aber nicht zur zum Thema Kitagebühren
beraten, sondern über den Verlauf vieler weiterer sozialer Vorhaben der
Stadt Kremmen. „Wir sollten unseren Nachfolgern wenigstens den aktuellen
Stand übergeben, damit sie nahtlos weiterarbeiten können“, erklärte
Reiner Tietz im Hinblick auf die Kommunalwahlen am 26. Mai. Dazu gehört
auch der geplante Kita-Neubau. Bürgermeister Busse wird über den
aktuellen Stand der Bauvorbereitungen sprechen. Dass die Stadt die
Erweiterung der Kita Rhinstrolche dringend benötigt, ist schon lange
klar. Bis zu 40 Kinder sollen in dem Anbau betreut werden können.
Weil
auch die Schule aus allen Nähten platzt, steht dort ebenfalls eine
Erweiterung an. Über die möglichen Veränderungen auf dem Schulkomplex
will der Ausschuss ebenfalls in der kommenden Woche sprechen. Ein
weiteres kontroverses Thema des Abends dürfte die Sanierung der maroden
Stahlbrücke bei Linumhorst sein. In diesem Zusammenhang soll es auch um
den von einer Bürgerinitiative geforderten Radweg von Kremmen nach Linum
gehen. ⇥wol
Vorsitzender des Ausschusses: Reiner Tietz (Linke) ⇥Foto: OGA
Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.97 Datum Freitag, den 26. April 2019 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 42287154