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Einkaufs-Vermittlungsservice

Die Stadt Kremmen möchte mit dieser Aktion ihre Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die in ihrer Selbstversorgung aktuell eingeschränkt sind. – so der Beitrag auf der Homepage der Stadt.  

Der Vermittlungsservice erfolgt auf folgender Basis:

Der Einkaufs-Vermittlungsservice ist für die Bürgerinnen und Bürger unter uns gedacht, die einer Risikogruppe (chronisch Kranke und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger) angehören und sich umso zwingender von größeren Menschenmengen fernhalten müssen und sich weder in Bussen noch in Supermärkten aufhalten sollten. Das der direkte Kontakt zu den Helfern bei der Übergabe der Lebensmittel ebenso auf ein Minimum beschränkt werden muss, ist selbstverständlich.
 

Es werden dafür Bürgerinnen und Bürger gesucht, die gern kleine Einkäufe mit erledigen wollen und können, um in dieser besonderen Situation ihren Mitmenschen zu helfen.
Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass Sie selbst keiner Risiko-Gruppe angehören. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulküche und/oder aus anderen Bereichen werden hier hilfreich unterstützen, sollten anfangs nicht ausreichend Ehrenamtler zur Verfügung stehen.


Nutzer und Helfer werden gleichermaßen gebeten, sich bei der Hotline unter  033055-99816 oder unter einkaufshilfe@kremmen.de zu melden.

Die Verwaltung wird sich bemühen, Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert zu vernetzen. Bitte geben Sie dabei stets an, in welchem Ortsteil Sie helfen wollen bzw. wo Sie Hilfe benötigen!

Die Koordinierung erfolgt Mo-Do in der Zeit von 08:00 – 16:00 Uhr und am Freitag von 08:00 – 13:00 Uhr.

Ich finde, eine sehr gute Idee für ein Miteinander und gegenseitige Hilfe in dieser Pandemiezeit… und vielleicht auch später.

Einkaufs-Vermittlungsservice Hilfsangebot der Stadt Kremmen

Petition gegen Funkmast

Heute im OGA auf Seite 6 ist folgender Beitrag zu lesen, den ich meiner geneigten Leserschaft nicht vorenthalten möchte:

Velten/Oberkrämer/Löwenberg/Liebenwalde

Petition gegen Funkmast

Protest Das Team des Karolinenhofs sammelt online Unterschriften.


Flatow. In der Nähe des Karolinenhofs Flatow will die Telekom einen 40 Meter hohen Funkmast errichten. Dagegen sammelt das Team der Ziegenkäserei online Unterschriften. Bis Dienstag unterzeichneten 595 Menschen. Mit der Petition sollen der Kreistag Neuruppin, die Gemeinde Fehrbellin und die Telekom aufgefordert werden, einen geeigneteren Standort zu finden. Die Petition ist unter https://bit.ly/2W36sLg zu finden.⇥win

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.60 Datum Mittwoch, den 11. März 2020 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 63409308

Am 30. Januar 2020 soll es eine SVV in Kremmen geben…

… so einem Bericht des OGA vom 23.01.2020 zufolge, aber auf der Stadt-Homepage Kremmens gibt es keinen Hinweis darauf. Hier werden die Dokumente (Einladungen) nur bis zum 09.01.2020 dargestellt.

Zum Glück gibt es aufmerksame Leser der Tagespresse und so auch eine diesbezügliche Information für meine Leserschaft.

Hier ein Thema des Bau- und Wirtschaftsausschusses über das der OGA von heute ausführlich berichtet, welches ganz bestimmt auf der SVV diskutiert wird.

„Warten auf mehr Sicherheit

Tempo 30 Die Verwaltung will schnell für Verkehrsberuhigung in einem Baugebiet sorgen. Mitglieder des Bauausschusses in Kremmen warnen jedoch vor einer unfairen Insellösung. Von Marco Winkler


Wer aufs Land zieht, will seine Ruhe haben. Soweit die Theorie. In der Praxis stößt dieser Wunsch oft auf Widerstand. Sei es in Form von maroden Straßen, die nur geflicktschustert werden, oder in Form von Rasern, die die dörfliche Idylle als Rennstrecke missbrauchen. In Kremmen kennen Anwohner das Problem. Einen neuen Vorstoß, in einem bestimmten Areal für Verkehrs- und damit auch Nervenberuhigung zu sorgen, macht nun die Verwaltung. Das Amt erntet damit sogleich Kritik für diese Teillösung eines größeren Problems. Im jüngsten Bauausschuss wurden die für ein Gebiet außerhalb der Altstadt geplanten Tempo-30-Zonen kontrovers diskutiert.


Das „große Ganze“ sehen


In Kremmen geht es um folgende Straßen: An der Lärche, An der Mühle, An der Ziegelei, Thomas-Müntzer-Weg und Ziegeleiweg. Laut Ortsvorsteher Eckhard Koop (DUB) sei eine Herabsetzung der Geschwindigkeit in den Straßen schon länger im Gespräch. Die Temporeduzierung sollte auch kommen. Sie sei notwendig. Koop fügte allerdings ein als Anregung getarntes Aber an: „Schon vor drei Jahren haben wir ein Verkehrskonzept für die Stadt gefordert. Bis heute ist es nicht fertig.“ Vor einem halben Jahr sei das Konzept beauftragt worden. Laut Koop sollte darauf gewartet werden, bevor Tempo 30 nur für einen Teilbereich beschlossen wird.
Die betroffenen Straßen seien in den Bürgermeistersprechstunden von Rathauschef Sebastian Busse (CDU) als Wünsche von Anwohnern aufgetaucht. Koop kritisiert, dass diese Bedenken nun innerhalb von wenigen Wochen realisiert werden sollen, während andere Anwohner seit Jahren auf Ruhe und Verkehrshinweise warten. „Die fühlen sich dann natürlich verarscht“, fand Koop deutliche Worte. Er betonte zwar, dass er nicht gegen die entsprechenden Tempo-30-Zonen sei. „Aber ich würde das in die Diskussionen zum Verkehrskonzept packen.“ Er plädierte für eine Gesamtbetrachtung der Stadt. Einzelmaßnahmen seien in dieser Phase nicht zweckdienlich. „Das bringt sonst nur Unfrieden, wenn wir bei den einen sofort handeln und andere seit Jahren vertrösten.“


Keine Vorzugsbehandlung


Koop regte an, den Antrag der Verwaltung zurückzustellen, bis die Thematik mit dem Verkehrsplan erneut auf der Agenda landet. „Uns drängt auch nichts, es handelt sich um ein Baugebiet, in dem sich meist die Anwohner und Bewohner nicht an die Verkehrsregeln halten.“
Maik Klinke als sachkundiger Einwohner stimmte mit den Worten zu: „In der Innenstadt ist das dreimal wichtiger. Entweder alle oder keiner.“ Gordon Gebauer, der ebenfalls als sachkundiger Einwohner im Bauausschuss sitzt, plädierte für eine Gleichbehandlung. „Wir können nicht die einen bevorzugen und damit andere benachteiligen“, sagte er.
Doch wie weit ist das Verkehrskonzept überhaupt? Laut eines Arbeitspapiers, so Eckhard Koop, soll es im ersten Quartal dieses Jahres fertig sein. „Wenn wir das nicht beschleunigen, zieht es sich wieder. Wir brauchen eine Problemlösung für das gesamte Gebiet.“ Der Ausschussvorsitzende Ricky Schlichting (SPD) stimmte der Zurückstellung des Antrags zu. Am Ende enthielt sich lediglich Heino Hornemann (CDU), der es für sinnvoll erachtete, Vorhaben zu erledigen, wenn dazu die Möglichkeiten da sind. Das letzte Wort haben kommende Woche die Stadtverordneten.
Einstimmig fiel die Entscheidung aus, dem Stadtparlament ein Tempo-30-Gebiet in Groß-Ziethen zu empfehlen. Hier gab es im Bauausschuss auch keine Diskussionen. Folgen Straßen liegen im Gebiet: Kirschweg, Kremmener Weg, Lindenbaum und Neuer Weg. Schon der Ortsbeirat in Groß-Ziethen hatte sich einstimmig für dieses Vorhaben entschieden. In den Straßen werde oftmals „wild durchgebrettert“, sagte Ortsvorsteherin Astrid Braun. „Gerade am Ende des Kremmener Weges, dort wohnen auch viele Kinder.“ Steine der Schotterstraße würden regelmäßig in Gärten und sogar Fenstern landen. „Es geht um die Sicherheit“, sagte Astrid Braun.

In Kremmen sorgt der Verkehr immer wieder für Kritik: Geplant ist unter anderem, die Einbahnregelung für die Alte Wallstraße – hier liegt die Kita Rhinstrolche – umzukehren. Doch das entsprechende Verkehrskonzept liegt noch nicht vor.“

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.19 Datum Donnerstag, den 23. Januar 2020 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 60452716

Martinsfest in Kremmen am 10.11.2019

Auf der Homepage der Stadt wird ein Hinweis zum diesjährigen Martinsfest bereitgestellt:


Wir beginnen 17.30 Uhr mit dem Martinsspiel in der Kirche und ziehen anschließend unter Posaunenklängen durch die Innenstadt von Kremmen. Immer dem berittenen Martin hinterher zum Kirchplatz. Dort erwarten uns Bratwürste, Getränke und andere kleine Leckereien.

Am Montag, den 11.11.2019 findet um 17.30 Uhr das Martinsspiel in der Kirche Sommerfeld mit anschließendem Umzug statt. Martin auf dem Pferd wird den Lampionumzug anführen.

Ab heute stehen die gelben Tonnen vor der Tür

Der OGA vom 01.10.2019 berichtet über:

„Ab heute stehen die gelben Tonnen vor der Tür

Start Bis Dezember erhalten 75 000 Privathaushalte in Oberhavel die neuen Müllbehälter. Ein Code soll die falsche Nutzung der Tonne verhindern. Von Wiebke Wollek

Die Tage der gelben Säcke sind gezählt. Ab dem 1. Januar 2020 werden sie durch die gelbe Tonne ersetzt. Damit zum Starttermin alle Privathaushalte eine gelbe Tonne vor der Tür haben, beginnt der Neuruppiner Hersteller ESE GmbH ab heute mit der Auslieferung. Als erstes bekommen die Kremmener ihre Behälter, es folgen Oberkrämer, Hennigsdorf, Velten, Leegebruch und Hohen Neuendorf. Ab Anfang November ist dann Birkenwerder an der Reihe, danach Glienicke, die Gemeinde Mühlenbecker Land, Oranienburg und Liebenwalde. Im Dezember bekommen schließlich die Haushalte im Löwenberger Land, Zehdenick, Gransee und Fürstenberg die gelben Tonnen.

Die Anlieferung zu den insgesamt rund 75 000 Privathaushalten im Landkreis Oberhavel erfolgt automatisch und kostenfrei, ebenso die Entleerung alle zwei Wochen. Die Tonne muss auch nicht angefordert werden. Gewerbetreibende können die gelbe Tonne ebenfalls bekommen, müssen diese aber bei der AWU anfordern.

Durch die Neuerung werden im Kreis 7,75 Millionen gelbe Säcke eingespart. Landrat Ludger Weskamp (SPD) erläuterte am Montag gemeinsam mit Mitarbeitern der AWU-Abfallwirtschaft in Velten Details zur gelben Tonne. Jede ist mit einem Adressaufkleber und einem Scancode versehen, damit sie eindeutig zugeordnet werden kann. So solle auch verhindert werden, dass Abfälle in der 240-Liter-Tonne landen, die nicht dorthin gehören, wie Bauschutt oder Nahrungsreste, sagte AWU-Geschäftsführer Manfred Speder. In der gelben Tonne werden ausschließlich leere Verpackungen entsorgt, es gelten die gleichen Bestimmungen wie für den gelben Sack.

Die Vorteile der Tonne liegen auf der Hand: Sie bestehen fast vollständig aus wiederverwendbarem Kunststoff und sie werden nicht vom Wind auf die Straße geweht oder von Tieren zerfleddert. Toll für alle Verkehrsteilnehmer: Da die Tonnen nicht per Hand geleert werden, kommen die Müllfahrzeuge schneller durch die Straßen.“

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.229 Datum Dienstag, den 01. Oktober 2019 Seite Nr.1 Deep-Link-Referenznummer 54130514

Punks wollen Kremmener Festival vor Gericht retten

Ich finde diese Nachricht, die gleichzeitig der Aufmacher des heutigen OGA war, insbesondere für Kremmen sehr interessant und bemerkenswert. Deshalb stelle ich diese Information allen interessierten Lesern meines Blogs zur Verfügung.

Genehmigungsprobleme

Die Bauaufsicht droht den Veranstaltern mit Zwangsgeldern. Die Organisatoren klagen die Rechtsauffassung des Kreises an. Von Marco Winkler


Dem Punkfestival „Resist to Exist“, das Anfang August zum vierten Mal in Kremmen stattfinden soll, droht das Aus. Der veranstaltende Alternati-Verein aus Berlin will deshalb mit einem Eilverfahren vors Verwaltungsgericht Potsdam ziehen.

Wie der Verein mitteilt, habe die untere Bauaufsicht des Landkreises eine Ordnungsverfügung für den Veranstaltungsort erteilt. Diese stelle „die Nutzung der landwirtschaftlichen Bauten, das Ausweisen von Zeltflächen und das Errichten von Zelten zum Zwecke der Übernachtung, das Errichten von Verkaufsständen sowie das Einfrieden des Geländes mittels Bauzäunen unter Strafe“. Damit sei das selbstorganisierte und nicht-kommerzielle Festival „nicht mehr möglich“. Abgesagt hat der Verein das Event bisher nicht. Kreissprecherin Constanze Gatzke bestätigte die Ordnungsverfügung auf Nachfrage: „Für Zuwiderhandlungen wurden Zwangsgelder angedroht.“ Camping, Verkaufsstände, Zäune – das alles sei nun „formell baurechtswidrig“.

Der Verein will gerichtlich gegen die Entscheidung vorgehen. Die Rechtsauffassung des Kreises entspreche nicht der Brandenburgischen Bauordnung. „Es ist uns unverständlich, wie die untere Bauaufsichtsbehörde von einer baulichen Umnutzung der Bauten sprechen kann, da wir lediglich einen Unterstand für Kühe temporär in eine provisorische Kantine für unsere Helfer verwandeln“, sagt Wolfgang Kunwald, technischer Festival-Leiter.

Das Festival steht schon seit vorigem Jahr auf der Kippe, als die Organisatoren nur noch eine Ausnahmegenehmigung fürs Musikereignis erhielten. „Da das Festival regelmäßig, nunmehr jährlich, stattfinden soll, stellt die Nutzung der landwirtschaftlichen Gebäude dafür eine baugenehmigungspflichtige Nutzungsänderung dar“, teilte der Kreis mit. In mehreren Gesprächen sei das dem Veranstalter kommuniziert worden.

Im Januar 2019 beschlossen die Stadtverordneten in Kremmen die Aufstellung eines dementsprechenden Bebauungsplans. „Wir haben den Weg geebnet, damit das Festival weiter in Kremmen stattfinden kann“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) auf Nachfrage am Montag. „Für die Erstellung des B-Plans ist der Veranstalter zuständig.“ Und der ist säumig. Kreissprecherin Constanze Gatzke über den aktuellen Stand: „Eine Baugenehmigung wurde bislang weder beantragt noch erteilt.“

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.139 Datum Dienstag, den 18. Juni 2019 Seite Nr.1 Deep-Link-Referenznummer 44513222

Für mich stellt sich nach dieser Lektüre die Frage: wiehert hier der Amtsschimmel besonders laut, oder hat hier jemand von der unteren Baubehörde ein Problem mit dem Festival?

Natürlich sind gesetzliche Regelungen zur Einhaltung geschaffen; hier handelt sich aber nicht um eine feste Installation von Bauwerken, sondern lediglich um eine zeitlich sehr eingeschränkte Veranstaltung. Zelte sind übringens ortsveränderlich und fallen somit unter andere Regelungen, als Holzhütten oder gar Steinbauten. Eine letzte Frage sei noch gestattet: wem gehört der Grund und Boden?

Ich glaube hier nicht das Wiehern eines (Amts)Schimmels, sondern eher IA-Rufe eines Esels zu hören….

Aus für das Dorfladen-Projekt in Sommerfeld

Im OGA vom 07.06.2019 ist hierzu folgendes zulesen:

Kremmen/Oberkrämer

Aus für das Dorfladen-Projekt

Landleben

In drei Wochen kamen mehr als 40 000 Euro zusammen. Den Sommerfelder Initiatoren ist das aber zu wenig.

Sommerfeld. Das Sommerfelder Dorfladen-Projekt wurde eingestellt. Der Rückhalt in der Bevölkerung sei nicht vorhanden, sagt Daniel Wedewardt, einer der Initiatoren. In drei Wochen konnten zwar 160 Absichtserklärungen gesammelt werden, die eine Projektbeteiligung in Höhe von 43 650 Euro versprachen. „Damit sind wir aber weit von unserem Ziel entfernt“, so Wedewardt.

Als Startkapital waren 75 000 Euro vorgesehen, die erst abgerufen würden, sollte der gemeinschaftlich betriebene Dorfladen in ein paar Jahren im Zuge eines neuen Gemeindezentrums realisiert werden. „Sommerfeld hat 1 350 Einwohner, da hätten es mehr Unterstützer sein können“, so Wedewardt. Es habe auch fünfstellige Geldbeträge gegeben. „Aber das waren Ausnahmen.“ Günter Pahs sagt, es seien absichtlich keine größeren Unternehmer angeschrieben worden. „Wir wollten sehen, wie sehr die Bürger einen Dorfladen wollen.“

Zu wenig Rückhalt

Ziel sei es gewesen, zu überprüfen, ob die Sommerfelder hinter dem Projekt stehen. Antwort von Daniel Wedewardt: „Nicht in dem notwendigen Maße.“ 90 Prozent der 106 Absichtserklärungen kommen aus Sommerfeld, der Rest verteilt sich. Sogar Menschen in Flatow und Groß-Ziethen hätten mit ihrer Unterschrift Bereitschaft erklärt, sich finanziell zu beteiligen. Nur die Sommerfelder – die seien offenbar nicht bereit. Von den 90 Prozent aus Sommerfeld kämen 60 Prozent der Unterschriften aus dem Wohnpark, also von Zuzüglern. Die Alteingesessenen hätten eher wenig Interesse bekundet, so Rudi Kretschmann.

Woran liegt das? Daniel Wedewardt habe oft vernommen, dass Sommerfelder der Meinung seien, die funktionierende soziale Infrastruktur mache einen Dorfladen überflüssig. „Viele waren deshalb von Vornherein pessimistisch“, so Rudi Kretschmann. Oder lag es am hohen Einzelbetrag? Ein Unterzeichner sollte mindestens 200 Euro in Aussicht stellen. Nicht wenig Geld für viele. „Die Summe wird von Experten mit Erfahrungswerten empfohlen“, so Daniel Wedewardt. „Nur so konnten wir die Identifikation mit dem Projekt prüfen.“ Zumal das Geld nicht bar vorliegen musste. „Es hätte angespart werden können in den nächsten Jahren.“

Info-Abend als Indikator

Ein erster Indikator, dass das Projekt scheitern könnte, sei ein Info-Abend vor wenigen Wochen gewesen. 250 Menschen hätten kommen können. Am Ende waren es 80. „Wir müssen uns eingestehen: Die Bevölkerung möchte keinen Dorfladen“, resümiert Daniel Wedewardt. Das Projekt wird eingestellt, am Sommerfelder Dorfladen arbeiten Daniel und Lea Wedewardt, Rudi Kretschmann, Günter Pahs und Petra Schmid erst einmal nicht weiter.

Einige Sommerfelder dürften das bedauern. Gaby Rüger gehört zu ihnen. „Ich bin beeindruckt, wie professionell die Gruppe das ganze Projekt aufgezogen hat und wie klar jeder Schritt kommuniziert wurde“, sagt sie. „Viele Sommerfelder reden von Zeiten, als es noch einen Konsum und einen Bäcker gab. Ich dachte wirklich, der Dorfladen trifft genau den Nerv der Menschen.“⇥win

Foto

Steckten viel Energie in das Sommerfelder Projekt: Daniel Wedewardt, Rudi Kretschmann, Petra Schmid und Günter Pahs (von links) sind der Kern der Initiative.⇥Foto: Marco Winkler

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.131 Datum Freitag, den 07. Juni 2019 Seite Nr.7 Deep-Link-Referenznummer 44059854

Kremmen prüft die Kita-Beiträge…

In der Printausgabe des OGA vom 10.04.2019 ist folgender Beitrag zu lesen:

Kremmen/Oberkrämer

Kremmen prüft Beiträge

Kita-Satzung Die Verwaltung will nach der Klage einer Mutter die Gebühren rückwirkend bis 2013 neu erarbeiten.


Kremmen. Kremmen will die Elternbeiträge der alten Kita-Satzung von 2006 neu berechnen – zumindest für einen gewissen Zeitraum. Darüber informierte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Dienstag. „Die Verwaltung plant, rückwirkend bis 2013 eine geänderte Satzung zu erarbeiten“, teilte der Rathauschef am Dienstag mit. Anschließend werde die neu formulierte Satzung beschlossen. Wie berichtet, hatte eine Mutter gegen die Stadt geklagt, weil sie die zugrunde liegenden Kalkulationen für die Elternbeiträge nicht nachvollziehen konnte. Kurz vor dem Termin am Verwaltungsgericht Potsdam im März informierte die Stadt, dass der Satzung keine Kalkulationen zugrunde liegen. Die Stadt hob die Bescheide der klagenden Mutter für 2014 auf und zahlte die Beiträge für jenes Jahr komplett zurück. Ein Urteilsspruch wurde nicht gefällt.


Erläuterungen zum Handeln der Verwaltung gab Bürgermeister Busse nicht bekannt. „Andere gehen diesen Weg auch“, sagte er lediglich. Informiert werde im Sozialausschuss am 2. Mai. Kremmen wäre die zweite Kommune im Kreis, die rückwirkend ihre Gebühren-Satzung erarbeitet und zu viel gezahlte Beiträge zurückerstattet. Das Mühlenbecker Land zahlt ab Ostern zurück.⇥win

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.85 Datum Mittwoch, den 10. April 2019 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 41666424

Nachrichten aus Kremmen

Bund fördert Sanierung der kleinen Turnhalle

So titelt der OGA vom 11.04.2019 den folgenden Beitrag:

Marco Winkler / 11.04.2019, 06:00 Uhr – Aktualisiert 11.04.2019, 07:33

Kremmen (MOZ) Die Sanierung der Kremmener Turnhalle wird vom Bund gefördert. Mit den Worten „Der Bund ist näher bei den Menschen als man denkt“ bestätigte das die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler.

Beschlossen wurde die Förderung im Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch. „Der Einsatz für die Sanierung der Sporthalle der Goethe-Schule hat sich gelohnt“, richtet sie aus. Weiter: „Die zugesagte Förderung stärkt die Schule und damit Kremmen.“ Der Bund steuert 372 000 Euro für das Sanierungsprojekt der Stadt bei. Die Gesamtkosten liegen bei momentan geschätzten 900 000 Euro. Das Geld kommt aus dem Sonderprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen, mit dem der Bund direkt in Liegenschaften aus den Bereichen Sport, Jugend und Kultur investiert. Die Förderung trage “ maßgeblich zur Entlastung der kommunalen Finanzierung bei“, so Ziegler.

Die kleine Turnhalle musste im März 2018 wegen Baumängeln gesperrt werden. In Kremmen wurde lange über Abriss und Neubau sowie Sanierung debattiert.

Ich finde diesen Zuschuss sehr gut, da er die Stadt finanziell entlastet und vor allen in unsere Zukunft investiert wird: in Bildung für unser Kinder und Enkel.

Allerdings kann ich mir an dieser Stelle auch nicht die Kritik ggü. dem Bund verkneifen; wer Milliarden in Rüstung investieren kann, Geld, das für soziale Zwecke und Bildung fehlt, hat immer noch nicht den Zeitgeist verstanden.

Radweg zwischen Kremmen und Linum

Lokale Akteure wollen mit zwei Gutachten in Vorleistung gehen, um politische Verantwortungsträger zu überzeugen.

Warum wir einen Radweg Kremmen – Linum brauchen?

Diese Frage beantwortet die Radinitiative um Eva Witzgall Projektinitiatorin aus Linum und Holger Wehner Fördermitglied bei Changing Cities. Weiter zum Team gehören u.a. Marion Szindlowski (Storchenschmiede Linum) und Dagmar Munkwitz (ADFC Brandenburg).

Weitere Informationen findet Ihr hier.

Der OGA berichtete in seiner Ausgabe vom 13.02.2019 über dieses Vorhaben mit einem Spendenaufruf.

Ich bin diesem Spendenaufruf gefolgt und habe für die Erstellung der Konzepte Geld überwiesen.

Wie dieses Thema in den politischen Organisationen gehandhabt wird, zeigt die weitere Berichterstattung der Presse. Im OGA am 16./17.02.2019 wird mit „Grüne bringen Radweg in den Kreistag“ getitelt:

„Kremmen/Oberkrämer

Grüne bringen Radweg in den Kreistag

Kostenschätzung liegt vor / Trasse zwischen Kremmen und Linum würde 4,6 Millionen Euro kosten


Kremmen/Linum. Die Kreistagsfraktion Grüne/Piraten hat eine Kostenschätzung für einen Radweg von Kremmen nach Linum in Auftrag gegeben. Demnach würde eine Realisierung etwa 4,6 Millionen Euro kosten.

Finanziert worden sei die Planung mit Fraktionsmitteln für die Kreistagsarbeit, sagte der Fraktionsvorsitzende Thomas von Gizycki am Freitag. Mit dem Vorstoß unterstützen Grüne und Piraten die Radweginitiative Kremmen-Linum, die momentan (wie diese Woche berichtet) Spenden sammelt für weitere Gutachten. „Wir sind natürlich in engem Kontakt mit der Initiative“, so von Gizycki.

In einer Pressemitteilung bezeichnet von Gizycki die Summe für das Projekt als eine „durchaus machbare Größenordnung“. Das Vorhaben sei nicht nur verkehrspolitisch sinnvoll, sondern auch für die Entwicklung des Tourismus in der Region „sehr nützlich“. Gizycki will das Thema unbedingt in den nächsten Kreistag bringen. Damit erfüllt er einen erst in dieser Woche geäußerten Wunsch der Radweginitiative. „Wir schlagen daher vor, dass der Landkreis noch in diesem Jahr mit der Umsetzungsplanung beginnt“, so Gizycki weiter. Gleichzeitig sollen Gespräche mit dem Nachbarlandkreis Ostprignitz-Ruppin sowie der Stadt Kremmen aufgenommen werden.

Dass zumindest Teile des von der Kreistagsfraktion geplanten Radwegs die Landesstraße zwischen Kremmen und Linum tangieren, sieht Gizycki als eher unkritisch an. „Die Erfahrungen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen sind eher schlecht, aber wir müssen auch nicht konkret an der Straße planen“, erklärte er auf Nachfrage.
Die anvisierte Route der Fraktion führt vom Bahnhof Kremmen durch die Altstadt zum Luchweg. Von dort geht es mehr als vier Kilometer über Betonplatten und Schotter weiter auf den Wegen Moorhof und Kopphof bis nach Linumhorst und zur Brücke über den Rhin. Der weitere Verlauf führt über Ziethenhorst nach Hakenberg bis zur L 16. Zwischen Hakenberg und Linum (2,6 Kilometer) könnte laut der vorgelegten Planungen ein parallel zu Straße verlaufender Radweg errichtet werden. Ab dem Ortsausgang Linum würde die die Straße begleitende Radweg-Trasse über etwa 2,8 Kilometer ihren Lauf nehmen. Vom Abzweig Flatow aus (Straße des Friedens) führt der Weg kurz vor Flatow über einen Sandweg und Ackerflächen nach Charlottenau. Der Weg endet an der L 170.
Damit beschreibt der Plan mit seinem Rundweg eine Umschiffung des schlecht ausgebauten Teilstücks der L 16 zwischen Kremmen und Linum. Viele andere Streckenabschnitte müssten gering saniert oder mit einer Asphaltschicht neu gebaut werden.
Zur Finanzierung, zumindest für das notwendige Startkapital zur Planung und um die Organisation vorzubereiten, hat die Kreistagsfraktion eine Idee: „Der Kreistag Oberhavel hatte der Kreisverwaltung fünf Millionen Euro für die Umsetzung regionaler Infrastrukturmaßnahmen bewilligt“, so Thomas von Gizycki, „die ersten Schritte zur Umsetzung dieses hervorragenden Projektes können damit finanziert werden.“⇥(win)“

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.40 Datum Samstag, den 16. Februar 2019 Seite Nr.6 Deep-Link-Referenznummer 39401402

Am 20.02.2019 titelt der OGA zum Thema wie folgt:

Hennigsdorf/Velten/Kremmen/Oberkrämer

„Radweg-Initiative bringt Konzepte ins Rathaus

Finanzierungsplan aus Spenden erstellt


Kremmen/Linum. Die Projektinitiative Radweg Kremmen-Linum will kommenden Dienstag mehrere Gutachten und Konzepte für die seit Jahren geforderte Radwegtrasse an Kremmens Rathauschef übergeben. Darüber informierte die Linumer Mitinitiatorin Eva Witzgall am Dienstag. Sie will Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) einen symbolischen Scheck überreichen. „Gleichzeitig werden die Kostenschätzung der Fraktion Grüne und Piraten sowie das Finanzkonzept übergeben. Auch das Fehrbelliner Rathaus erhält im Anschluss eine Kopie“, sagte Eva Witzgall.

Wie berichtet, sammelte die Initiative Spenden, um Gutachten finanzieren zu können. Die dafür nötige Summe sei erreicht, so Witzgall. Sie betont: „Zwischen Kremmen und Linum existiert derzeit keinerlei Radinfrastruktur, die Kindern, Familien oder Senioren im Alltag eine sichere und komfortable Fahrt ermöglichen würde.“ Die vom Verein Changing Cities und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Brandenburg unterstützte Gruppe hatte im vergangenen Jahr mehr als 1 600 Unterschriften für ihre Radweg-Forderung gesammelt.
Die Initiative steht in engem Kontakt mit Oberhavels Kreistagsfraktion Grüne/Piraten. Diese hatte, wie ebenfalls berichtet, vergangene Woche eine eigene Kosteneinschätzung für den Radweg vorgelegt. Das Planungsbüro gab an, die Realisierung würde rund 4,6 Millionen Euro kosten. Fraktionschef Thomas von Gizycki will das Thema im März in den Kreistag bringen.
Die Radweg-Initiative schließt sich dankbar an und will zudem ein Finanzierungskonzept vorlegen. Insgesamt 1 142 Euro sind dafür vorgesehen. Mit der Erstellung wurde ein Planungsbüro aus Zehdenick beauftragt, so Eva Witzgall. „Die Bürgerinitiative hofft, mit dieser Vorarbeit den Planungs- und Umsetzungsprozess des landkreisübergreifenden Radweges zu beschleunigen.“⇥(win)“

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung Regionalausgabe Oranienburger Generalanzeiger – Oranienburg Ausgabe Nr.43 Datum Mittwoch, den 20. Februar 2019 Seite Nr.4 Deep-Link-Referenznummer 39546676

Ein Beispiel dafür, dass sich der persönliche Einsatz durchaus lohnt und Jeder unterstützen kann.